Die Reiseroute

unbenannt

Kairo-Kapstadt ist die eigentliche Stecke, mit dem Fahrrad fahre ich aber von Wadi Halfa (A) nach Kapstadt (B)

 

Es ist die klassische Route, eine Route, die von so vielen Reisenden vor mir genommen wurde. Es ist aber eben auch die Einzige durch Afrika ohne größere Gefahren oder Probleme und das seit vielen Jahren.

Kairo – Kapstadt, einmal durch ganz Afrika, das klang schon immer toll. Jetzt fahre ich diese Route und hier erkläre ich wo ich hin will und zeige wo ich war.

Es ging los in Kairo, einer Megametropole wo man die Pyramiden und das ägyptische Museum anschaut aber vor allem sich selber auf die bevorstehende Reise vorbereitet. Ich habe den Bus nach Luxor genommen, um nicht durch das Niltal fahren zu müssen. Die Oasenroute durch den Westen konnte (kann man immer noch nicht, stand Anfang 2016) man nicht fahren, da für Touristen strenge auflagen bestehen und eigentlich nur Tagestouren möglich sind wenn überhaupt. Durchs Niltal muss man mit Polizeieskorte fahren und nach Berichten von anderen Fahrradfahren dachte ich mir einfach “Da bleiben noch genügen andere Kilometer übrig zum fahren”. Luxor ist eine Touristenstadt, da so viele Sehenswürdigkeiten neben einander stehen. Tal der Könige, der Luxor Tempel und viele weitere Statuen, Tempel und Grabstätten. Um von Luxor bis Aswan zukommen habe ich den Zug genommen. Relativ billig und auch ein Erlebnis. Nicht das es so unglaublich anders wäre aber man trifft viele nette Menschen. Aswan ist die Stadt, wo man sich am besten das Visum für den Sudan holen kann. Von Aswan bis Wadi Halfa fahren inzwischen (ab 2015) täglich Busse. Ich wollte aber die Fähre nehmen, da alle Reisenden vor mir diese nehmen mussten mangels anderer Möglichkeiten. Eine gute Entscheidung, es ist einfach, man kann die fahrt genießen und kommt frisch und munter in Wadi Halfa am nächsten Tag an. Jetzt ging die Radreise los. Wadi Halfa bis Dongola und weiter bis Khartoum durch die Wüste. Khartoum (Hauptstadt Sudans) ist der nächste wichtige Ort für Visaangelegenheiten. Das Visum für Äthiopien bekommt man hier innerhalb ein bis zwei Stunden. Ich fuhr weiter an der Ostseite des Blauen Nils nach Wad Madani. An Gedaref fuhr ich nur vorbei, um schneller nach Äthiopien zu kommen. Der größte Grenzübertritt ist bei Galabat (Grenzstadt Sudan) und Metema (Grenzstadt Äthiopien). Wenn es nicht gerade (das ist die Norm) kriegerische Auseinandersetzungen gibt, kann man einfach bis Gondar fahren, ich musste für 160 Km in einem Militärkonvoi mitfahren. Einfach ist Relativ, denn man müsste viele tausend Höhenmeter machen auf dieser Straße. Für mich ging es dann erst mal 70 Km nach Süden, in die nähe der Stadt Gorgora zu Tim&Kim Village wo ich eine längere Pause machte. Die Straße von Gondar bis nach Gorgora ist in Bau aber eben noch nicht fertig. Ich fuhr mit dem Bus über Gondar in die Simien Berge um nach einer Treckingtour wieder zurück nach Gorgora zu fahren. Der Umweg in die Simiens war es aber wert! Dann wieder zurück nach Gondar und von dort nach Bahir Dar.

Bahir Dar ist die Stadt wo ich jetzt gerade bin (Stand 26.01.2016).

Von hier geht es dann nach Addis Ababa. Dort besorge ich mir das Visum für Kenia und fahre dann in den Süden nach Moyale (Grenzstadt in Äthiopien und Kenia). Von Moyale bis Isiolo werde ich eine Mitfahrgelegenheit suchen, (Lkw oder so) weil die Gegend in Nordkenia nicht immer ganz sicher ist. Am Mount Kenia vorbei geht es nach Nairobi und dann weiter nach Arusha und zum Kilimanjaro. In  Tansania werde ich dann weiter nach Dar Es Salam und Sansibar fahren. Hier erreiche ich den östlichsten Punkt auf meiner Stecke. Deswegen muss ich dann wieder Richtung Südwesten fahren um nach Malawi zu kommen. Jetzt wird es etwas kompliziert, denn ich weiß noch nicht genau wie ich dann weiter fahren will. Vielleicht nach Mosambik oder doch über Sambia nach Simbabwe. Simbabwe will ich aber auf jeden Fall durch fahren, um dann nach Südafrika zu kommen. Hier geht es dann Richtung Johannesburg und eventuell in den Kruger Nationalpark (Nur mit Auto). Dann wahrscheinlich nicht in die Drakensberge, dort ist dann Winter und in dieser Höhe gibt es Schnee und Eis, wofür ich nicht ausgerüstet bin. Ich werde über den südlichsten Punkt Afrikas, Kap Algulhas nach Kapstadt fahre wo meine Reise mit dem Rad enden wird. Ich werde aber noch für mindesten 4 Monate in Namibia und Südafrika bleiben, meistens mit dem Auto oder vielleicht eine paar Wochen als Backpacker.

 

Hier stehen die Links wo man sich die genaue Reiseroute anschauen kann.

Ägypten

Sudan (Nach Al Dabbah bin ich ohne Umweg nach Khartoum gefahren)

Äthiopien (Bis Bahir Dar Stand 25.01.2016)